Die Bundesregierung strebt schärfere EU-Grenzwerte für gefährliche Weichmacher und Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber oder Arsen in Kinderspielzeug an. Diese sollten deutlich gesenkt werden. Es besteht sogar die Überlegung, Kinderspielzeug wie Lebensmittelverpackungen zu klassifizieren. Der Grund liegt auf der Hand: Kinderspielzeug wird häufig in den Mund genommen.

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner von der CSU äußerte sich zu diesem Vorhaben wie folgt: „Der Schutz der Kinder ist ein hohes Gut. Deshalb muss alles getan werden, um die Sicherheit bei Spielzeug zu verbessern.“

Neben strengeren Grenzwerten müssten zudem die Zollkontrollen verschärft werden, damit gefährliche Produkte insbesondere aus fernöstlichen Ländern nicht nach Europa eingeführt werden.

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