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| Über
Phthalate - Auswirkungen |
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Es werden kontroverse Diskussionen über die
Auswirkungen von Weichmachern auf Umwelt und die
Gesundheit des Menschen geführt.
Seit 2001 hat die Europäische Chemikalienbehörde DEHP
und zwei weitere Phthalate als reproduktionstoxisch
(fortpflanzungsgefährdend) eingestuft: DBP und auch BBP.
Darüber hinaus wurde bereits festgestellt, dass
Weichmacher Asthma hervorrufen können und insbesondere
die Vermutung besteht, dass DEHP sowie DBP krebserregend
sind.
Der Mensch nimmt Phthalate über die Nahrung, die
Atemluft oder die Haut auf. Kleinkinder sind besonders
gefährdet. Wenn sie Spielzeug und Babyartikel in den
Mund nehmen, die Phthalate enthalten, werden diese durch
den Speichel gelöst und in den Körper aufgenommen. Durch
Phthalate in Blutbeuteln und Schläuchen können diese
direkt in die Blutbahn gelangen. Auch über
Lebensmittelverpackungen können Phthalate in
Nahrungsmitteln gelangen und dementsprechend in den
menschlichen Körper eindringen.
Phthalate werden auch in der Umwelt nachgewiesen: zum
Beispiel im Grundwasser. DEHP, aber insbesondere BBP und
DBP werden als umweltgefährlich eingestuft. Es gelangt
circa ein Prozent, der bei Herstellung, Verteilung,
Verarbeitung und Gebrauch verwendeten Weichmachermenge,
in die Umwelt. Die Freisetzung erfolgt durch Auswaschung
und Abrieb.
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