Gesundheitsbelastung Hausstaub

Beim wöchentlichen Wohnungsputz offenbart es sich. Auf den Möbeln und auf dem Boden hat sich jede Menge Hausstaub angesammelt. Also jene „partikel- und faserförmige Immission in geschlossenen Räumen“, wie es auf Wikipedia heißt, die es ganz schön in sich hat.

Denn die Liste der Bestandteile ist lang. Im Hausstaub befinden sich unter anderem Hautschuppen, Fasern, Fusseln und Feinstaub. Doch neben diesen natürlichen und weitestgehend ungefährlichen Bestandteilen beinhaltet der Hausstaub auch Schadstoffe, berichtet der NDR. Dabei kann es sich um Gase aus Elektrogeräten oder Giftstoffe aus dem Leim von Möbeln handeln. Darunter können sich auch Weichmacher befinden. Mit fatalen Folgen. Denn Tests haben ergeben, dass in der Hälfte der Haushalte die Innenraumluft schlechter war als die Außenluft, die beispielsweise mit Abgasen belastet ist. Von Durchatmen kann also nicht mehr die Rede sein.

Was also tun? Es sollte täglich dreimal stoßgelüftet werden, um die Raumluft zu verbessern. Darüber hinaus sollte richtig staubgewischt werden. Dabei hilft der ‚Klassiker‘: ein nebelfeuchtes Tuch. So wird der Staub nicht aufgewirbelt. Zusätzlich sollte regelmäßig gesaugt und feucht gewischt werden.

Und wer bisher auf Raumspray nicht verzichten konnte, sollte sich klar machen, dass die Wirkung auf die Gesundheit noch weitestgehend unbekannt ist.